Tag 7: Sonntag, 10.03.2024 – Wenn das Hirn in die Hose rutscht
So, nach meiner Auszeit gestern war ich heute nun wieder für neue Schandtaten bereit! Zunächst lief jedoch mein normales Programm ab, wie an Tag 3 beschrieben. Gegen 16 Uhr ging ich zum Abendessen (wobei, „Nachmittagssnack“ wäre hierfür wohl die bessere Bezeichnung), wieder ins Maeyai Maelek (siehe auch hierzu Tag 3).
Mein Plan für heute war einfach: Ich wollte wieder in die Buzzin Lounge, um erneut Coco zu treffen (hatte ich ihr ja vor einigen Tagen versprochen), also begab ich mich in die Soi Pothole. Ich sah sie auch schon aus einiger Entfernung (waren tatsächlich wohl nur wenige Meter, meine Augen sind nicht die besten) und als sie mich erblickte, kam sie mir auch schon entgegen gelaufen – ich glaube, sie freute sich wirklich, mich wiederzusehen. Wir gingen hinein, setzten uns auf eines der Sofas und packten unsere Smartphones aus (ja, ich weiß, romantisch ist was anderes – es war aber halt leider für uns die einzige Möglichkeit, miteinander zu kommunizieren). Sie meinte dann auch gleich, sie hätte gar nicht mehr damit gerechnet, dass ich noch einmal vorbeikommen würde – worauf ich sie etwas überrascht ansah, weil ich hatte ihr doch „in einigen Tagen“ zugesagt: Des Rätsels Lösung war einfach – sie hatte das missverstanden und ging stattdessen davon aus, ich würde „morgen“ (also vorgestern, von heute aus gesehen …) wiederkommen und sie war dann enttäuscht, als ich nicht erschien.
Es stellte sich zwischen uns beiden sofort wieder die Vertrautheit von vor einigen Tagen ein: Zärtliche Berührungen, intensive Küsse (einschließlich der „Dampfspiele“ mittels ihrer e-Zigarette). Das ging eine ganze Weile so und immer wieder kamen auch andere Ladies vorbei (unter anderem Pim), um sich um einen Ladydrink zu „bewerben“ – ich schickte sie aber vorerst alle weg, da ich mich nur mit Coco beschäftigen wollte. Eigentlich hatte ich gar nicht vor, die nächste Stufe zu zünden, aber ich hatte dabei die Rechnung ohne IHN gemacht, der sich plötzlich zu Wort meldete: „Ey Alter, wirst du langsam mal aktiv? Die Lady wackelt die ganze Zeit schon an MEINER Höhlendecke und es wird langsam echt eng hier unten – du faule Sau hast es dir ja die letzten anderthalb Tage schön am Pool gemütlich gemacht, aber ICH hatte seit 2 Tagen keine Action, also komm jetzt endlich in die Pötte!“
Verdammt, was fällt dem Kleinen ein, so mit mir zu reden?!? Aber irgendwie hatte ER nicht ganz unrecht, also schaute ich mich mal um, was denn hier möglich wäre: Vorhänge um das Sofa herum vorhanden? Check. Aufsteller „6 tequilas, 799 Baht, action“ vorhanden? Check. Und das wichtigste? Hatte Coco überhaupt Lust darauf, IHN in den Mund zu nehmen? Nachdem ER sie vor einigen Tagen so dermaßen vollgespritzt hatte, hatte ich da so meine Zweifel… Die waren aber unbegründet, meine Frage nach einem Blowjob bejahte sie sofort und wir einigten uns schnell auf 1.000 Baht für den Service. Sie ging also die Tequilas holen (+ noch eine neue Runde leckerer Getränke, mit irgendwas mussten wir die ekligen Dinger ja runter spülen) und brachte natürlich gleich noch einige Tücher mit.
Dann machte sie die Vorhänge zu uns wir zogen uns erst einmal beide aus: Ich nutze die Gelegenheit, die nun freigelegten Stellen etwas genauer zu erkunden (auch wenn ihr nackter Körper nicht neu für mich war, so musste ich mich natürlich trotzdem vergewissern, dass immer noch alles dort war, wo es hingehörte). Von den Tequilas tranken wir jeweils nur einen, den Rest ließen wir erst einmal stehen (ich weiß gar nicht mehr genau, ob wir ihn später noch selbst tranken oder ob wir andere Abnehmer fanden). Nun ging Coco in Position und reinigte IHN erst einmal gründlich (wer weiß, wo ER sich herum getrieben hatte, während ich nachts friedlich schlief …) mit feuchten Tüchern und dann konnte es auch schon losgehen. Meine Erwartungshaltung war nicht allzu hoch, da ihre Technik ja nicht grade besonders ausgereift war. Aber das war mir in dem Moment auch egal, sie gab sich redlich Mühe, IHN zu bearbeiten. Nach nicht allzu langer Zeit war ER dann bereit, SEINE Ladung in ihren Mund zu befördern. Ich warnte sie vor, dass es gleich etwas heftiger zur Sache gehen könnte, aber zu meinem Erstaunen ließ sie sich nichts anmerken nahm alles bis zum letzten Tropfen auf. Danach entsorgte sie die Ladung in Tüchern und reinigte IHN wieder gründlich (leider auch mit Tüchern, das „Nachblasen“ scheint in Pattaya nicht allzu verbreitet zu sein). Danach spielten wir noch etwas aneinander herum, zogen uns wieder an und öffneten die Vorhänge.
So, jetzt konnte die Party weitergehen! Ich hatte nun auch keine Probleme mehr damit, einigen weiteren Ladies den ein oder anderen Drink auszugeben – natürlich wieder nur im Tausch gegen gewisse „Gefälligkeiten“ (auf gut Deutsch: Nur wenn sie zuließen, dass ich sie begrapschte, bekamen sie ihre Drinks). Den Vorsatz, meinen Alkoholkonsum nicht ausarten zu lassen, hatte ich nicht vergessen: Ich trank in langsamerem Tempo als an den Tagen zuvor und bestellte mir zwischendurch auch immer wieder eine Cola. Konterkariert wurden meine Bemühungen aber teilweise durch die Barkeeperin: Sie stelle mir von Zeit zu Zeit immer wieder einen Shot (stets verschiedene, aber alle kostenlos) auf den Tisch und da konnte ich natürlich nicht nein sagen („einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul“). Die schmeckten auch alle lecker, aber schließlich stellte sie „the thing“ vor mich auf den Tisch (so hieß der Shot natürlich nicht wirklich und ich weiß bis heute nicht, was das genau war).
Die Flüssigkeit im Glas sah ganz anders aus als die vorherigen Shots, also musste ich sie erst einmal genauer analysieren. Die Farbe (dunkelbraun gemischt mit dunkelgrün) erinnerte mich an das Mittelchen, das meine Mutter immer in ihr Gießwasser kippte – der Geruch wiederum ähnelte dem Zeug, das man zum Entfernen von Farbresten verwendet. Also zusammengefasst: Sieht aus wie Blumendünger, riecht wie Abbeizer, was sollte ich damit jetzt machen? Na logisch, probieren! Zum Glück war ich in dem Moment schlau genug, nur ein kleines Schlückchen in den Mund zu nehmen und was soll ich sagen – ich weiß zwar weder wie Blumendünger noch wie Abbeizer schmecken, aber genauso stellte ich mir die Kombination aus beiden vor. Coco beobachtete meine Herangehensweise an „the thing“ genau und nahm schließlich auch meinen nicht grade begeisterten Gesichtsausdruck (nach dem Probieren) zur Kenntnis – ich wollte natürlich nicht egoistisch sein und bot ihr das Getränk auch zum Kosten an, aber als ich damit auch nur in die Nähe ihres Gesichts kam, drehte sie sich sofort weg und gab einen Laut von sich, bei dem es sich nur um die thailändische Übersetzung von „BÄH!“ gehandelt haben konnte. Okay, Lady, wenn du nicht möchtest, kann ich dir auch nicht helfen … Also stellte ich das Glas in seinem noch fast vollen Zustand wieder auf den Tisch – vielleicht würde sich später ja noch jemand finden, den ich dafür begeistern könnte.
Völlig überraschenderweise fand sich niemand, der das Glas leeren wollte – aber eine gewisse Bedeutung sollte es später doch noch bekommen: Und zwar wurde „the thing“ als Waffe eingesetzt (dabei dachte ich immer, biologische und chemische Kampfmittel wären verboten …)! Irgendwann fingen zwei Ladies an sich zu „duellieren“, es wurde laut, zusammengeknüllte Papiertücher flogen durch die Luft und schließlich griff eine der beiden nach dem Schnapsglas und ging drohend auf die andere zu, nach dem Motto: „Wenn ich dich kriege, dann zwinge ich dich dazu, das hier zu trinken!“ Die andere rannte in Panik davon und der ganze Laden lag vor Lachen auf dem Boden – natürlich war der Streit nur gespielt (d.h. Polizei und Kampfmittelräumdienst konnten wieder abbestellt werden). Die einzige, die das wohl nicht so witzig fand, war die Barkeeperin – die war wahrscheinlich ziemlich angesäuert, dass ich ihre Kreation nicht zu würdigen wusste (jedenfalls bekam ich danach keine weiteren Shots mehr spendiert).
Um mal kurz wieder ernsthaft zu werden: Das Aussehen des Zeugs deutete auf Jägermeister hin (nicht grade eines meiner Lieblingsgetränke), aber Geruch und Geschmack verrieten, dass da noch etwas anders enthalten sein musste – ich konnte aber nicht erkennen/herausschmecken, was genau (in jedem Fall wurde der Shot für mich dadurch völlig ungenießbar). Hat vielleicht jemand von euch eine Idee, was das für Gemisch gewesen sein könnte?
Nach dem kurzen Intermezzo mit „the thing“ konnte die Party nun weitergehen und eine „alte Bekannte“ erschien wieder auf der Bildfläche: Ying (die ich an Tag 3, bei meinem ersten Besuch in der Buzzin Lounge, kennengelernt hatte), die Lady mit dem tollen Rückentattoo – über dieses hatte ich im Detail ja schon an Tag 3 berichtet, aber ich schulde euch noch die Beschreibung des „Rests“ von ihr: Sie war ca. 1,70 m groß, hatte lange, dunkle Haare und braune Augen. (An dieser Stelle fällt mir grade auf, dass ich die beiden letztgenannten Details eigentlich gar nicht mehr zu erwähnen bräuchte, denn mit einer Ausnahme – Mayu von Tag 2 – trifft dies auf alle Ladies zu, mit denen ich zu näher tun hatte.) Ihr Brüste waren eher klein und ihr Hintern sehr schmal – ihre Figur würde ich fast schon skinny nennen (das war mal eine nette Abwechslung, denn bislang hatten die meisten „meiner“ Ladies ja doch ein paar Kilos Übergewicht). Ihr Alter schätzte ich auf etwa 30 (tatsächlich: 34), insgesamt würde ich sie als 8/10 bewerten. Kleine Besonderheit: Ihre Gesichtszüge wirkten eher chinesisch als thailändisch, aber das täuschte, sie war „100% Thai“. Ihr Englisch war zwar auch nicht gut, aber es genügte, um sich einigermaßen mit ihr unterhalten zu können.
Insgesamt war Ying ein ziemliches „Kontrastprogramm“ im Vergleich zu nahezu all meinen bisherigen Urlaubsbekanntschaften: Zum einen äußerlich (relativ groß und schlank statt eher klein und etwas übergewichtig), vor allem aber war sie extrovertiert, ziemlich direkt und laut – während die anderen eher leise und zurückhaltend (teilweise fast schon schüchtern) waren. Ich vermutete, es könnte daran gelegen haben, dass sie schon recht lange in Pattaya tätig war (und im Laufe der Zeit ihre „Hemmungen“ verloren hatte), doch laut Selbstauskunft war sie erst seit 2 Monaten hier – anfangs hielt ich das für die übliche Märchengeschichte, doch dann erzählte sie, sie hätte bis vor kurzem in einem Aluminiumwerk (!) im Norden Thailands gearbeitet, und zwar ganze sieben Jahre lang: Vor nicht allzu langer Zeit jedoch wurde das Werk von chinesischen Investoren übernommen und sie wurde (ebenso wie die meisten anderen Mitarbeiter) gefeuert. Okay, diese Story klingt tatsächlich zu seltsam, als dass man sie sich hätte ausdenken können, von daher ist es vielleicht doch wahr, dass sie erst über den „zweiten Bildungsweg“ in Pattaya gelandet ist …
(Geht gleich weiter.)