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Es gibt ja das auch das video auf dem der rote Kran an der Hausfassade kollabiert und der Kranführer aus der Kanzel fällt.
Dieses Video stammt aber von einem anderen Gebäude in Bangkok.
Ich meine den Facebook-Link aus Beitrag #259 auf Seite 14 dieses Threads, das ist ein gelber Turmdrehdrehkran mit Nadelausleger und weißen Maschinen- und Führerkabinen. Für wenige Sekunden ist jemand zu sehen, wie er die Maschinenkabine betritt, aber er fällt nicht runter - nur ein Vogel fliegt durchs Bild. Links ist anfangs noch der gelbe Ausleger eines Mobilkrans zu sehen.
Ich werde das Video jetzt nicht capturen und neu verlinken, sondern aus Vorsicht nur den Klickweg dahin beschreiben. Dadurch liegt das Risiko bei Facebook.
Nochmal die Frage: Zeigt Facebook hier wirklich das eingestürzte Gebäude, oder ist es ein anderes?
Ich besitze keinen Facebook Account und kann deshalb nur das öffentliche Video sehen.
Kann ich gut nachvollziehen.
Aber mir wurde hier schon übel mitgespielt.
Ich will hier nicht klagen oder Einzelheiten streuen. Aber ich sichere mich halt ab.
Warum setzt Du den Zeitunterschied so kurz an? Wie gesagt ich kenne mich nicht aus mit dem Thema, aber ich hatte gedacht das ggfs. sogar noch Einstürze nach dem Ende des Bebens drohen können, nicht nur zu Beginn. Ich finde daher eine Zeitspanne von 5-7 Sekunde nach Beginn des Bebens als Kriterium sehr kurz und erst mal etwas willkürlich, aber wie gesagt, ich bin da absoluter Laie und greife nur auf meine THW Schulungen als Fußvolk zu dem Thema zurück und da hieß es, nach einem großen Erbeben geht man in einem Katastrophengebiet in nichts rein was nicht explizit freigegeben wurde.
Zu dem flying Table/skytable ich verstehe Schrägzug an der Stelle nicht, siehe Erklärung in dem Video hier:
Bzw. Ich kann da keinen “Fehler” im Prinzip erkennen. Aber hier hab ich erst recht keine Ahnung die über Physikunterricht in der Schule hinaus geht. Also ausser es würde gerade soetwas gehoben, wobei dann aber die Last an sich bei einem Erbeben egal sein dürfte, oder?
Ich kann ganz persönlich der Kran Theorie wenig abgewinnen, evtl. Aber auch hier weil ich keine Erfahrungen habe um welchen Massen es sich hier handelt. Aber in meinem Kopf ist das eher ein Bruchteil dessen was eine Etage des Gebäudes wiegt was der Kran ausmacht. Wie gesagt ich <- keine Ahnung.
Mir fehlt weiter das Thema Untergrund in der Diskussion, z.B. das Thema “Bodenverlüssigung” … weicher Boden wie in Bangkok kann sich bei Erdbeben “verflüssigen”
Vorsicht KI:
In vielen Gebieten von Bangkok, einschließlich des Chatuchak-Marktes, besteht die Gefahr der Bodenverflüssigung, da die Stadt auf ehemaligen Flussbetten und Delta-Ablagerungen des Chao Phraya Flusses gebaut wurde.
Besonders gefährdet sind die tieferen Schichten von Sand und Lehm, die durch die hohe Grundwasserstauung und den Mangel an Verdichtung bei der ursprünglichen Bebauung anfällig für Bodenverflüssigung sind.
Tatsuoka, F. and Shibuya, S. Deformation characteristics of soil and rocks from field and laboratory tests. Keynote Lecture (Session No.1). Proc. of the 9th Asian Regional Conference on Soil Mechanics and Foundation Engineering, Bangkok, Vol. 2, pp. 101-170, 1991. (Wohn eine der wichtigsten Studien zu dem Thema insbesondere in Bezug auf Bangkok.
Sollte hier bei der Baugrundanalyse oder dem Fundament nicht genau Rücksicht genommen worden sein, dann wäre das aus meiner Sicht viel schwerwiegender als das Thema des Krans.
Kenne das Thema, gerade Deutschland hat für solche Katastrophen einige Einheiten welche unterstützen können. Das THW hat z.B. die SEEBA Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland (SEEBA) und danach Einheiten für das Thema Trinkwasser Versorgung. Aber bei solchen Einsätzen spielt auch immer Politik eine Rolle, wird schon seinen Grund haben warum Myanmar chinese und russische Unterstützung zuerst im Land hatte. Der singuläre Katastrophen Ort in TH ist relativ “klein” da macht es eher keinen Sinn zu viele Einheiten ein zu binden. Gerade in Thailand ist bei sowas Koordination sprachlich und kulturell schwierig und könnte ggfs. auch mehr schaden als nutzen bei so einer “kleinen” Einsatzstelle (für eine Naturkatastrophe ist es einfach “klein”).
Hast Du eine Info wovon die Leute dort normalerweise Leben? sprich was sind die Einnahmequellen? Die Bauweise sieht mir ja eher einfach aus, wodurch ein Wiederaufbau ggfs. schneller möglich sein könnte, wenn Material und Arbeitskraft vor Ort verfügbar ist und die Nachbeben zu Ende sind. Die Schäden in den Grosstädten in Myanmar und bei der weiteren Infrastruktur sehen mit gravierender aus und mit längeren und weitreichenderen Folgen. Mag jetzt makaber klingen, aber je weniger man zu verlieren hat, je “primitiver” man lebt um so weniger impact hat das ganze am Ende des Tages. Eine Holzhütte steht einfach schneller wieder als ein 5 stöckiges oder gar 30 stöckiges Gebäude und die Leute haben schneller wieder ein Dach über dem Kopf oder ein neues Ladengeschäft mit dem sie wieder Geld verdienen können.
Jetzt mal ernsthaft, das mit dem Kran kann doch net sein. Wenn die Last am Kran zu hoch wird für die Abstützung, dann muss der Ausleger oder das Kabel oder was auch immer vorher brechen bevor der das Gebäude und da den Schacht beschädigt, dazu muss bei einem Kletterkran einfach die Länge die Drin steckt mehr als genug Punkte und genug Länge haben das es da nicht zu einer katastrophalen Beschädigung kommen kann. Die Brechenung des Ganzen sollte jeder Ingenieur hin bekommen. Daher ist für mich der Kran maximal ein Symptom aber nicht die Ursache. Klar das “sieht” man was rein optisch weil da was “großes” passiert, aber das Ding ist doch “nen furz” gegen den Rest des Gebäudes und die Masse und Kräfte an der Stelle und ein ewig langer Hebel ist er auch nicht.
Achja wie Japan sich auf sowas vorbereitet und sich absichert:
Genau ein Symptom wie ich oben meinte und ich würde da sogar eher auf billigen Beton als den Stahl tippen also evtl. wirklich ein echtes Tofu-Dreg Building … in China sprengen die solche Dinger ja inzwischen teils im großen Stil wieder weg.
Ich denke Thailand hat nicht gut daran getan viele Japanische Experten/Projektleiter in dem Bereich durch ihre neuen Freunde aus China zu ersetzen. Zumindest hat mir meine Hua Hin Ex viel aus ihren früheren Jobs erzählt wo sie im Office von japanischen Bauprojekten mitgearbeitet hat.
Der Ländervergleich hatte mich auch schockiert.
In einer Doku hatte ich mal angeschaut, wie die Japaner ihre Hochhäuser komplett auf schwingungsdämpfende Elemente stellen, ne Art riesige Stoßdämpfer wie beim Auto/ Moped.
Sowas ist sehr aufwendig und teuer.
Thailand, nunja. Nach dem Tsunami als Folge eines Seebebens (war meine Anfangszeit in Thailand und extrem verheerend, Verluste gabs auch im Bekanntenkreis) hatte es ein Warnsystem mit Bojen bekommen. Dort wurden die Batterien nicht rechtzeitig getauscht, geklaut usw. kann man auch googeln und klingt nicht so vertrauenserweckend. Evakuierungswege in sichere Gebiete wurden erst schön aufgemalt und später einfach zugebaut.
Geisterhochhäuser gammeln überall vor sich hin, in Bangkok und auch Pattaya. Wenn die mal zusammenbrechen gibts auch gut Bruch. Hab eben mal das am Bali Hai angeschaut in google maps, da fahren Busse direkt davor lang und das nächste Gebäude ist direkt daneben ohne jeden Sicherheitsabstand.
Ich hab auch noch ein schönes Beispiel realer thailändischer Arbeitssicherheit.
Dort liefen während der Schweißarbeit freischwebend am Kran Leute drunter lang. Der Schutz des extrem geschickten Handwerkers bestand in einer Sonnenbrille und nem langen Pulli/ Jeans.
Ob er solide geschweißt hat? Einige von euch testen das täglich in der Soi 6.
Heisst das, dass das Erdbeben und der Einsturz Zufall waren ? Habe gelesen dass ist mittlerweile erwiesen dass es sich um minderwertigen Stahl gehandelt hat. Ich bin auf dem Hinweg zur Immi und auf dem Rueckweg von der Immi daran vorbeigefahren. Mein Taxifahrer hatte ein grosses Tablet auf dem Armaturenbrett. Zurueck habe ich gebraucht fuenf Stunden nach Hause und 900 Baht aermer und ohne Stempel.
Hast Du eine Info wovon die Leute dort normalerweise Leben? sprich was sind die Einnahmequellen? Die Bauweise sieht mir ja eher einfach aus, wodurch ein Wiederaufbau ggfs. schneller möglich sein könnte, wenn Material und Arbeitskraft vor Ort verfügbar ist und die Nachbeben zu Ende sind. Die Schäden in den Grosstädten in Myanmar und bei der weiteren Infrastruktur sehen mit gravierender aus und mit längeren und weitreichenderen Folgen. Mag jetzt makaber klingen, aber je weniger man zu verlieren hat, je “primitiver” man lebt um so weniger impact hat das ganze am Ende des Tages. Eine Holzhütte steht einfach schneller wieder als ein 5 stöckiges oder gar 30 stöckiges Gebäude und die Leute haben schneller wieder ein Dach über dem Kopf oder ein neues Ladengeschäft mit dem sie wieder Geld verdienen können.
So kann man es natürlich auch sehen....wer nichts hat, hat auch nichts zu verlieren
Die Holzhütten stehen auf Stelzen im See. Die Leute leben zum Teil vom Tourismus (den es im Grunde seit dem Putsch nicht mehr gibt), von der Produktion der Lotusseide und vom Gemüseanbau auf den schwimmenden Gärten
Evtl wäre das Thema Baustahl, Beton, Baustatik, Baukräne usw. einen eigenen Thread wert
So hat mir das meine Filipina Ex erzählt als ich fragte warum man denn keine besseren Hütten bauen würde und da kam halt “Naja wenn wieder ein Taifun kommt dann ist die Arbeit eh umsonst”. Die UN Hilfszelte wurden dort btw. im Anschluss als Extra Hotel-Bungalows gewinnbringend vermietet.
Wäre interessant zu wissen ob das weiterhin möglich ist. Weil das wichtigste ist ja eben das die Wirtschaft, gerade eben auch lokal möglichst schnell wieder weiter laufen kann und die Leute schnellstmöglich sich wieder selbst versorgen können.
Ich will und wollte die Katastrophe nicht herunter spielen.
Es ist halt aus der Sicht Thailand ein relevantes Thema bei dem Erdbeben, gibt ja doch einige Leute die sich dadurch Gedanken machen wie sicher Bangkok ist und wie sicher ggfs. auch insgesamt Investitionen in thailändische Immobilien sind … ein Beben noch mal eine Stufe höher = Faktor 10 schlimmer könnte ja wohl absolut verheerende Folgen für Bangkok und damit für das gesamte moderne Thailand haben.
Erdbeben waren in Bangkok seither nicht das grosse Thema. Ueberschwemmungen und das Absinken (langsames Versinken ca. 1cm /Jahr ) der Stadt im nachgiebigen Boden schon eher. Wird in Bezug auf Baumassnahmen und Erdbeben wohl ein Umdenken geben muessen.
Seit 2007 erdbebensicheres Bauen?! Nun hoffen wir mal dass das auch durchgaengig umgesetzt wird.
Na dann hoffen wir mal dass zukuenftig keine starken (staerkeren ) Beben mehr vorkommen. Denn fuer die eventuell jetzt schon angegriffenen Strukturen waere das fatal.
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