Ich hatte die Hanse Merkur in der Anfangszeit als Auslandsreiseversicherung fuer 5 Jahre abgeschlossen. Waren 59 Euro monatlich fuer ambulant und stationaer bei 25 EURO Eigenanteil pro Erkrankung. Musste diese KV dann bei meinem ersten Unfall Ende 2014 in Anspruch nehmen. Waren damals wohl alles zusammen um die 12 000 bt, die ich per Einzelrechnungen dann auf dem Postweg eingereicht hatte. Geld wurde problemlos auf mein Konto erstattet nach Abzug des Eigenanteils. Bin dann aber 2015 zur Pacific Cross Versicherung gewechselt.
Eine Auslands-KV ist eine feine Sache, hat aber den grossen Nachteil, dass sie nur befristet abgeschlossen wird. Tritt eine wirklich ernsthafte Krankheit waehrend dieser Zeit auf, dann ist die Vertragsdauer irgendwann abgeschlossen und wird auch nicht mehr verlaengert (Risiko zu hoch). Ein Wechsel dann in eine andere KV ist dann je nach Krankheit garnicht mehr moeglich oder nur mit erheblichen Aufschlaegen oder Krankheitsausschluessen. Daher bin ich dann im Mai 2015 gewechselt. Ausstieg aus dem 5 Jahresvertrag bei der Hanse Merkur war problemlos. Hatte einfach geschrieben, dass ich wieder in D bin (war auch zum Urlaub dort) und mein Auslandsaufenthalt beendet sei.
Seit Mai 2015 bin ich nun bei der Pacific Cross. Erfahrungen mit dieser KV habe ich selbst noch nicht gemacht und ich hoffe mal, dass es auch noch einige Jahre so bleiben wird.
Meine Freunde haben eine einfache Reise-KV, wie man sie fuer wenig Geld in Deutschland abschliessen kann. In der Regel sind Urlaubsreisen bis zu 45 Tage und maximal 90 Tage pro Jahr versichert. Eine Schadensmeldung laeuft ueber ein Callcenter (24 Stunden erreichbar) und die Abwicklung laeuft letztendlich dann trotz Hanse Merkur ueber die Roland Versicherung.
Ich selbst hatte ja mit der Abwicklung nichts zutun, habe aber mitbekommen, dass er 3 oder 4 Mal beim Callcenter nachhaken musste, bis die Unterlagen dann letztendlich im BHP gelandet sind. Bis die Kostenuebernahme dann da war hat es auch noch mal rund 20 Stunden gedauert.
Die Voruntersuchungen und ambulante Erstbehandlung am Mittwoch musste mein Freund erst mal selbst auslegen (knapp 21 000 bt) und kann diese Rechnung dann bei der KV zur Begleichung einreichen.
Der Kostenvoranschlag fuer die OP (Bruch im Handgelenk mit Fixierung durch Metallplatte und 1- 3 Tage im BHP) waren 310 000 bt.
Fuer mich, wie auch fuer meinen Freund, waere es nicht moeglich, diese KV-Kosten aus eigener Tasche zu bezahlen. Somit zeigt sich an diesem Beispiel sehr deutlich, dass auch bei einem Urlaub eine Auslands-KV sinnvoll ist und fuer einen Expat eigentlich ein absolutes Muss ist, wenn er nicht irgendwann in eine finanzielle Schieflage geraten will. Und gerade hier gilt dann klar: je knapper das Budget, um so wichtiger ist auch die KV. Gut man koennte jetzt argumentieren, dass es ja nicht unbedingt das BHP sein muss. Dem gebe ich recht und meine bisherigen Erfahrungen in dem staatl. Sirikit Hospital in Sattahip waren auch gut. Aber auch dort kostet eine Behandlung Geld und auch da kann das Ersparte sehr schnell weg sein.
Eine Auslands-KV ist eine feine Sache, hat aber den grossen Nachteil, dass sie nur befristet abgeschlossen wird. Tritt eine wirklich ernsthafte Krankheit waehrend dieser Zeit auf, dann ist die Vertragsdauer irgendwann abgeschlossen und wird auch nicht mehr verlaengert (Risiko zu hoch). Ein Wechsel dann in eine andere KV ist dann je nach Krankheit garnicht mehr moeglich oder nur mit erheblichen Aufschlaegen oder Krankheitsausschluessen. Daher bin ich dann im Mai 2015 gewechselt. Ausstieg aus dem 5 Jahresvertrag bei der Hanse Merkur war problemlos. Hatte einfach geschrieben, dass ich wieder in D bin (war auch zum Urlaub dort) und mein Auslandsaufenthalt beendet sei.
Seit Mai 2015 bin ich nun bei der Pacific Cross. Erfahrungen mit dieser KV habe ich selbst noch nicht gemacht und ich hoffe mal, dass es auch noch einige Jahre so bleiben wird.
Meine Freunde haben eine einfache Reise-KV, wie man sie fuer wenig Geld in Deutschland abschliessen kann. In der Regel sind Urlaubsreisen bis zu 45 Tage und maximal 90 Tage pro Jahr versichert. Eine Schadensmeldung laeuft ueber ein Callcenter (24 Stunden erreichbar) und die Abwicklung laeuft letztendlich dann trotz Hanse Merkur ueber die Roland Versicherung.
Ich selbst hatte ja mit der Abwicklung nichts zutun, habe aber mitbekommen, dass er 3 oder 4 Mal beim Callcenter nachhaken musste, bis die Unterlagen dann letztendlich im BHP gelandet sind. Bis die Kostenuebernahme dann da war hat es auch noch mal rund 20 Stunden gedauert.
Die Voruntersuchungen und ambulante Erstbehandlung am Mittwoch musste mein Freund erst mal selbst auslegen (knapp 21 000 bt) und kann diese Rechnung dann bei der KV zur Begleichung einreichen.
Der Kostenvoranschlag fuer die OP (Bruch im Handgelenk mit Fixierung durch Metallplatte und 1- 3 Tage im BHP) waren 310 000 bt.
Fuer mich, wie auch fuer meinen Freund, waere es nicht moeglich, diese KV-Kosten aus eigener Tasche zu bezahlen. Somit zeigt sich an diesem Beispiel sehr deutlich, dass auch bei einem Urlaub eine Auslands-KV sinnvoll ist und fuer einen Expat eigentlich ein absolutes Muss ist, wenn er nicht irgendwann in eine finanzielle Schieflage geraten will. Und gerade hier gilt dann klar: je knapper das Budget, um so wichtiger ist auch die KV. Gut man koennte jetzt argumentieren, dass es ja nicht unbedingt das BHP sein muss. Dem gebe ich recht und meine bisherigen Erfahrungen in dem staatl. Sirikit Hospital in Sattahip waren auch gut. Aber auch dort kostet eine Behandlung Geld und auch da kann das Ersparte sehr schnell weg sein.
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